Naturnationalpark: Naturgebiete
Der Ulvshaleskov auf Møn ist ein einzigartiger Wald, in dem die Bäume langsam wachsen, da der Boden dünn und stark felsig ist. Viele Bäume sind schief gewachsen, weil es schwer ist, auf dem steinigen Untergrund Wurzeln zu schlagen. Der Ulvshale selbst entsteht durch den Feuersteinvorkommen von Møns Klint. Beim Abbau der Klippen werden dort schwere Feuersteintests durch Strom und Wellen ausgeführt. Wo heute der Ulvshaleskov liegt, befand sich früher Wasser.
Ursprünglich war der Wald ein Eichenmischwald mit zahlreichen großen Eichen. 1769, nach der Auktion, bei der Møn verkauft wurde, erwarben Bürger den Wald vom Staat und machten ihn zu einem Wald, in den jeder einziehen konnte. Zugleich wurden die meisten Eichen gefällt und das Vieh hielt sich im Wald zum Weiden auf. Das erklärt, warum der Wald heute ein offener Weidewald ist.
1929 wurde das Gebiet unter Schutz gestellt. Später, zwischen 1840 und 1860, erfolgte eine Neupflanzung, um den Wald aufzuwerten, da er sich zuvor in einem sehr schlechten Zustand befand und gesetzlich nicht mehr als Wald galt.
Heute sind im Ulvshaleskov noch einige alte Eichen erhalten, besonders am Partyplatz inmitten des Waldes. Dieser beherbergt viele verschiedene Baum- und Straucharten, wobei Eichen am häufigsten vorkommen. Zudem existieren zahlreiche natürlich wachsende Baumarten, Dänemarks größte Population von kleinblättrigem Kalk im Wald sowie einige Vegetationen mit der seltenen Darmverdrehung.
Auf dem Parkplatz gibt es überdachte Tische und Bänke, wo Besucher ihr Essen genießen können.
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Einrichtungen: Markierte Routen, Kiosk, Parkplatz für Busse, Toilette
Route anzeigen: Ulvshale 4780 Stege