Das große Fort ist gut in der Landschaft verborgen – es erscheint fast unwirklich, dass es im Ersten Weltkrieg einst bis zu 300 Soldaten beherbergen konnte. Masnedøfort wurde ursprünglich zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Teil der Verteidigungsanlage von Kopenhagen errichtet. Dieses beeindruckende Bauwerk ist auch heute noch Schauplatz von Street Art und Skulpturen und bietet faszinierende Einblicke in die Geschichte.
Die Front bei Storstrømmen
Masnedøfort wurde zwischen 1912 und 1915 zum Schutz der Verbindung zwischen den Inseln Seeland und Lolland-Falster gebaut. Bis 1923 war die Garnison mit 225 Artilleristen bemannt. Nach 1932 diente das Fort der Marine als Bestandteil des Küstenschutzes. Am 9. April 1940 gelangten deutsche Fallschirmtruppen – die erste Fallschirmlandung in der Geschichte – in Besitz des Forts. Während des gesamten Zweiten Weltkriegs stand es unter deutschem Kommando.
Nach Kriegsende nutzte man das Fort zeitweise als Straf- und Isolationslager für straffällige Flüchtlinge und ein geheimes Minendepot. 1974 erwarb die Gemeinde Vordingborg das Gelände, das 1995 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Heute beherbergt es unter anderem Teile der Zivilverteidigung, ein Theater, Rockkonzerte und seit 1997 eine jährliche Sommerausstellung mit professionellen bildenden Künstlern der Region. Diese Ausstellung entstand aus einer Kooperation der Gemeinde mit dem Berufsverband der bildenden Künstler (BKF).
Sommerausstellung
Der Zugang zum Inneren des Forts ist während der Sommerausstellung gegen Eintritt möglich. Gelegentlich werden auch Führungen mit öffentlichem Zugang angeboten. Das Gelände rund um das Fort ist das ganze Jahr über frei zugänglich.
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Kontaktinformationen:
Telefon: +45 55 37 64 76
Adresse: Fortvej 8, 4760 Vordingborg